Archiv der Kategorie: DFG

Forschungsdatenmanagement

Passend zur Einführung offizieller Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten durch die DFG (hier) ist auch meine Handreichung und noch viel wichtiger, die Infografik zum Thema Forschungsdatenmanagement am IPN fertig geworden!

Forschungsdatenmanagement
Creative Commons Lizenzvertrag
Infographik Forschungsdatenmanagement von Alexandra Jobmann ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

 

Hier findet sich die Handreichung:   Informationen zum Thema Forschungsdatenmanagement

Weitere Informationen unter:

http://www.ipn.uni-kiel.de/de/das-ipn/bibliothek/forschungsdatenmanagement/forschungsdatenmanagement

DFG modifiziert Regelungen für Publikationsverzeichnisse

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte 2010 beschlossen, dass die Anzahl der Publikationen, die bei einem Projektantrag mit beigefügt werden müssen, die Maximalanzahl von 5 nicht überschreiten darf. Ziel war statt Quantität Qualität zu gewährleisten. Diese Idee und das Konzept ist zwar wohlwollend angenommen worden, dennoch gab es vermehrt Kritik von FachkollegInnen, dass max. 5 Publikationen für bestimmte Fachgebiete und Projekte zu stark limitiert ist.

Diese Kritik wurde aufgenommen und intensiv diskutiert, bis die Deutsche Forschungsgemeinschaft Ende März eine Entscheidung traf und die Regelungen für Publikationsverzeichnisse wie folgt modifizierte:

Zum einen werden die Vorgaben für das sogenannte projektspezifische Publikationsverzeichnis – diejenigen Publikationen, die im direkten Bezug zu dem Projekt stehen, für das Fördergelder beantragt werden oder über dessen Ergebnisse berichtet wird – vereinheitlicht und damit vereinfacht. Abhängig von der Anzahl der Antragstellerinnen und Antragsteller sowie der Förderdauer ihres Projekts konnten hier seit 2010 zwischen zwei und zwölf Publikationen angegeben werden. Künftig können einheitlich bis zu zehn Publikationen genannt werden.

Zum anderen wird die Höchstzahl für die Angaben im wissenschaftlichen Lebenslauf angehoben. Statt der seit 2010 erlaubten maximal fünf Publikationen können hier künftig bis zu zehn Publikationen genannt werden.

So kann das Konzept Qualität statt Quantität fortgeführt werden, ohne dass Fächer oder Fächerkulturen, bei denen die Obergrenze von 5 Publikationen als limitierend für die Bewertung von Anträgen und Abschlussberichten angesehen wurden, eingeschränkt werden.