Archiv der Kategorie: Forschungsdaten

OSR039 Die digitale Werkzeugkiste für eine offene Wissenschaft

Etwas zum Hören für die Feiertage, wenn man gemütlich in der Küche steht oder gerade Essen verdaut. Das Open Science Radio mit einem Feature über digitale Arbeitstools in der Wissenschaft. Dabei werfen die Moderatoren einen Blick darauf, welche Tools entlang des Forschungszyklus von der Ideenfindung und Antragsschreiberei bis hin zur Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse zum Einsatz kommen können.

Recorded on 22-02-2016, Published on 23-02-2016
This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license.

Erwähnt werden u.a.

Dauer: 2 Stunden, aber jeder Part kann einzeln gehört werden.

Die meisten werden sicherlich etablierte, passende Workflows haben, aber manchmal findet sich ja doch das eine oder andere Tool, mit dem alles noch viel besser/einfacher/schneller/flexibler/kooperativer als bisher geht.

Daher: viel Spaß beim Hören! Und eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Passend dazu auch die Folge aus dem Sommer 2016:

OSR054 Kündigt Eure Netflix Abos – Tools rund ums Schreiben und Publizieren

Recorded on 13-06-2016, Published on 16-06-2016
This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license.

 

 

Der Verbund Forschungsdaten Bildung

Forschungsdaten sind eine essentielle Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten. Daher ist es notwendig, dass diese gut dokumentiert und archiviert werden. Ein verlässlicher Zugang zu ihnen sorgt zum einen für Transparenz und Nachvollziehbarkeit und fördert zum anderen den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. So können Daten, die erstmalig erhoben werden (Primärdaten), z.b. mit neuen Fragestellungen und Perspektiven innerhalb eigener methodischer Settings weiter genutzt werden. Im Bildungsbereich gibt es dabei die Herausforderung, dass der Zugang zum Forschungsfeld Schule immer schwieriger wird, weil immer wieder, z.T. auch die gleichen, WissenschaftlerInnen kommen und zusätzlich zu den existierenden Evaluations- und Lernstandserhebungen innerhalb der Schule Untersuchungen durchführen wollen. Daher ist es gerade in diesem Wissenschaftsbereich sinnvoll und notwendig, einmal erhobene Daten der Nachnutzung durch andere zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der neuen Themenstellung der Datennachhaltigkeit und Daten(nach)nutzung sowie einer für die WissenschaftlerInnen des Fachgebiets vielgestaltigen und unübersichtlichen Forschungsdatenlandschaft, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Ende 2013 ein Pilotvorhaben gestartet: den Verbund Forschungsdaten Bildung.

Übersicht Forschungsdatenrepositorien Bildungswissenschaft

Die drei Verbundpartner sind das DIPF, das GESIS und das IQB. Ihre Aufgabe besteht darin, eine vernetzte Archivierungsinfrastruktur für Projekte aus der Bildungsforschung zu etablieren und die Forschungsdaten unter Wahrung ethischer und rechtlicher Erfordernisse nutzerfreundlich und standortunabhängig zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen.  Die Projekte können ihre Daten zentral und online melden, dokumentieren und übermitteln. Der Verbund führt eine erste formale Prüfung der Daten und der beschreibenden Metadaten durch und organisiert die verteilte Archivierung. Aufbereitung und Verfügbarmachung der Daten entsprechen den vorhandenen Expertisen und Zuständigkeiten der Verbundpartner. Diese sehen vor, dass das DIPF den Bereich der qualitativen (audio-visuellen) Daten verantwortet, während das GESIS die quantitativen Umfragedaten und das IQB die Daten aus den Leistungstests archiviert und bereitstellt.

Den zentralen Zugang zu allen Studien und zusammengehörigen Daten erhält man über das Portal
forschungsdaten-bildung.de.

Portal_ForschungsdatenBildung

Neben der Datenbereitstellung bietet der Verbund Schulungen zum Datenmanagement und eine projektbezogene Beratung an. In diesem Zusammenhang sind insbesondere datenschutz- und urheberrechtliche Fragen, konkrete Anliegen, wie die rechtssichere Gestaltung von Einverständniserklärungen, die Einschätzung behördlicher Auflagen, aber auch die Sorge um den Schutz der eigenen wissenschaftlichen Investitionen beim Data Sharing, für die WissenschaftlerInnen von Interesse.

Ziel des Vorhabens ist es, den WissenschaftlerInnen in Zukunft einen einfachen, rechtssicheren und verlässlichen Zugang zu Forschungsdaten zu gewährleisten, ganz gleich wo diese archiviert sind.

(Quelle: Bambey, D. (2016): Wertvolle wissenschaftliche Ressourcen sichern und nutzen – der Verbund Forschungsdaten Bildung. DIPF informiert, (23), S. 24-26.)

Forschungsdatenmanagement

Passend zur Einführung offizieller Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten durch die DFG (hier) ist auch meine Handreichung und noch viel wichtiger, die Infografik zum Thema Forschungsdatenmanagement am IPN fertig geworden!

Forschungsdatenmanagement
Creative Commons Lizenzvertrag
Infographik Forschungsdatenmanagement von Alexandra Jobmann ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

 

Hier findet sich die Handreichung:   Informationen zum Thema Forschungsdatenmanagement

Weitere Informationen unter:

http://www.ipn.uni-kiel.de/de/das-ipn/bibliothek/forschungsdatenmanagement/forschungsdatenmanagement