Archiv der Kategorie: Journals

The nonprofit Impactstory just released Unpaywall, an open-source Chrome/Firefox extension that links you to Open Access as you browse research articles. Hit a paywall? No problem: click the green tab, read it free.

Der grüne Tab erscheint auf der Artikelseite dann rechts am Bildschirm. Bleibt er grau, gibt es keine Open Access Version, ist er grün, dann gibt es eine. Neben reinen Open Access Artikeln werden automatisch auch Repositorien nach einer Zweitveröffentlichung durchsucht.

Wer einen anderen Browser als Chrome und Firefox verwendet, kann für die Prüfung auf Open Access Versionen auch den OA Button verwenden.

 

Avoid Paywalls, Request Data.

Hier einfach die URL des Artikels, die DOI, die PMID, die PMC ID, Titel oder Zitierung in den Suchschlitz eingeben und los gehts.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass die beiden Tools immer eine Open Access Version des gewünschten Aufsatzes finden, sie sind dennoch eine große Hilfe.

Hit a paywall? No problem. Use this tools. Or ask your librarian! 🙂

Psychology: A high-prestige, community-based journal

Die Frage, was man als einzelne/r WissenschaftlerIn für die Förderung von Open Science tun kann, bewegt viele immer wieder. Neben dem ständigen Austausch mit den KollegInnen und der Verwendung von offenen Standards und Werkzeugen in der wissenschaftlichen Arbeit, z.B. Open Source Software und Tools wie GitHub, ist die Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse als Open-Access-Variante eine Möglichkeit. Ein weiterer Schritt ist die Umwandlung von subskriptionsbasierten Journalen in Open-Access-Journale. Ein aktuelles, erfolgreiches Beipiel ist das Journal Glossa, ehemals Lingua. Bei diesem ehemaligen Elsevier-Journal ist der gesamte Herausgeberkreis zurückgetreten, nachdem der Verlag sich weigerte auf Open Access umzustellen und ist zur Open Library of Humanities gewechselt, um dort eine linguistische Open-Access-Zeitschrift zu hosten. Entgegen aller Unken-Rufe hat das der Zeitschrift nicht geschadet: „Not everything was bad in 2016: Glossa received 319 submissions, about the same number of articles as were submitted to Lingua in 2013, 2014, and 2015.“ [Quelle]

Das Beispiel Lingua/Glossa ist deshalb von so großer Bedeutung, weil es zeigt, dass die Marktmacht der Verlage durchaus angreifbar ist. In den meisten Disziplinen ist die Reputation der Verlage nebensächlich, die Reputation der Herausgeberkreise dafür umso relevanter. Letztere hätten deshalb auch am ehesten die Chance, Druck auf Wissenschaftsverlage auszuüben, auf transparent finanzierte Open-Access-Modelle umzustellen.

Eine Alternative zur Open-Access-Transformation ist die Gründung einer neuen Zeitschrift. Einer community-basierten z.b., ähnlich denen die früher von den Fachgesellschaften herausgegeben wurden. Ein ganz aktuelles Beispiel hierfür ist die Gründungsabsicht des Journals Psychology: A high-prestige, community-based journal. Dazu wurde heute ein Concept Document veröffentlicht, in dem das Konzept des Open-Access-Journals vorgestellt und für Mitarbeit geworben wird. Besonders spannend ist dabei der folgende Ansatz:

1. Publication is separated from evaluation. Authors “publish” their articles on a preprint service, like PsyArXiv, and choose whether to submit the article for peer review at Psychology.

3. Reviews are open, anonymity is optional. Editors select reviewers to review, and articles are openly available for community review and comment. […]

6. Psychology is open to a variety of subdisciplines and a variety of article formats. Sections of Psychology are established based on availability of editorial leadership for that section (e.g., Psychology: Clinical, Psychology: Developmental, Psychology: Reviews, Psychology: Adversarial Collaborations). At minimum, Psychology will be open to empirical studies in standard (written after results are known) and Registered Reports formats. Individuals or groups can propose new sections to Psychology’s Editorial Board.

Ziel ist es

to establish a single prototype of a highly credible, high prestige psychology journal that meets the present culture demands for outlets that signal high achievement. Simultaneously, this prototype could facilitate a marketplace of open scholarly communication efforts by the psychology community (and beyond) using open-source tools.

Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, wie man als einzelne/r WissenschaftlerIn im Open Science Bereich aktiv werden kann. Besser/leichter/schneller/netter geht es natürlich, wenn man Gleichgesinnte in der Community findet, sich mit diesen vernetzt und gemeinsam etwas auf die Beine stellt.

Workshop „Erfolgreiches Journal-Management“ 22./23.1.2015

Save the date: Workshop „Erfolgreiches Journal-Management“ 22./23.1.2015

Im Januar 2015 wird zum dritten Male in der Leibniz-Gemeinschaft ein Workshop zum erfolgreichen Journalmanagement von Open Access Journals durchgeführt.

Der Workshop richtet sich an Kolleginnen und Kollegen aus den Leibniz-Instituten, die aktiv an der Herausgabe von Fachzeitschriften beteiligt sind, und wird in Kooperation mit dem Arbeitskreis Open Access veranstaltet.

Das Programm wird folgende Schwerpunkte haben:

  • Beispiele aus der Leibniz-Gemeinschaft zur Digitalisierung von Zeitschriftenarchiven
  • Vorträge zu strategischen Aspekten und aktuellen Entwicklungen
  • Interaktive Session zur Steigerung der Sichtbarkeit, z.B. durch Social Media

Details gibt es im beigefügten Flyer: leibniz-journal-management-2015-save-the-date

Dem brauche ich gar nichts weiter hinzufügen:

If you don’t include altmetrics on your CV, you’re missing out in a big way.

There are many benefits to scholars and scholarship when altmetrics are embedded in a CV.

Altmetrics can:

  1. provide additional information;
  2. de-emphasize inappropriate metrics;
  3. uncover the impact of just-published work;
  4. legitimize all types of scholarly products;
  5. recognize diverse impact flavors;
  6. reward effective efforts to facilitate reuse;
  7. encourage a focus on public engagement;
  8. facilitate qualitative exploration;
  9. empower publication choice; and
  10. spur innovation in research evaluation.

In this article, we’ll detail why these benefits are important to your career, and also recommend the ways you should–and shouldn’t–include altmetrics in your CV.

Sie schreiben an einem Artikel und wissen noch nicht, wo Sie einreichen wollen?

Probieren Sie doch mal den automatischen Journal/Author Name Estimator JANE aus:

Das Prinzip ist relativ einfach. Man kopiert das Abstract seines Artikels in die Suchmaske, der Such-Algoritmus findet Artikel, die ähnliche Worte in ähnlichen Kombinationen enthalten. Dann werden die Zeitschriften, in den diese Artikel erschienen sind, aufgelistet. Besonders gut funktioniert das ganze für medizinische Zeitschriften. Das liegt zum einen daran, dass die medizinische oder biowissenschaftliche Fachsprache eine gute semantische Auswertung erlaubt, zum anderen liegt es aber auch daran, dass PubMed relativ offen mit den Daten der gelisteten Journals umgeht und das Abgreifen dieser Daten über automatische Dienste erlaubt. Das heißt, die Datenbank PubMed bildet häufig den Datengrundstock, aus dem die Zeitschriften vorgeschlagen werden. Aber nicht nur.

Bei Jane können Sie außerdem unter den erweiterten Optionen auch die Publikationssprache auswählen, und Ihrem Artikel eine Klassifizierung hinzufügen, zum Beispiel, ob es sich um eine Klinische Studie handelt, oder einen klassischen Artikel, ein Review oder eine Meta-Analyse. Mit Jane können Sie übrigens auf die gleiche Weise auch nach Experten in einem bestimmten Fachgebiet suchen.

In der Ergebnis-Liste, die nach der von eigenfactor.org entwickelten Article Influence Score sortiert ist, wird außerdem direkt angegeben, ob es sich um Open Access Zeitschriften handelt oder nicht. Einen vergleichbaren Service bietet der Journal Selector der Firma Edanz Editing. Beide Tools sind kostenfrei nutzbar.

So viel zur Theorie. Am besten, Sie testen einfach mal, und lassen uns wissen, ob Sie die Vorschläge hilfreich fanden.

Quelle: Astrid Vieler: „Semantische Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Journal.“ http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/5094 [zuletzt geprüft am 28.05.2014]