Archiv der Kategorie: Konferenzen

Nachlese: Science 2.0 Conference

Krankheitsbedingt erfolgt jetzt erst das Resümee der Science 2.0 Conference.

Am 26. und 27. März 2014 fand in Hamburg im Empire Riverside Hotel die First International Science 2.0 Conference statt. Ausgerichtet wurde die Konferenz vom Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 und GOPORTIS. Mehr als 150 Teilnehmer aus 11 Ländern waren zu dieser ersten interdisziplinären Tagung zur digitalen Wissenschaft angereist. Leider war sie durch die althergebrachten Konferenzstrukturen (30-35 Minuten Vortrag, 3 Nachfragen und dann weiter) eher eine Konferenz 1.0 zum Thema Science 2.0 und dem Thema vom Aufbau her damit nur bedingt angemessen. Auch wenn ein Twitter-Hashtag und der Live-Stream ein Schritt in die richtige Richtung sind, wäre  es wünschenswert, wenn die Organisatoren für die 2. Konferenz 2015 über ein BarCamp oder eine andere offene Konferenzstruktur nachdenken würden.

Aber genug der Kritik. Hauptthemen der Tagung waren (1) Nutzung moderner Internettechnologien im Forschungsprozess, (2) Social Web im Wissenschaftsalltag und (3) neue Formen der Wissenschaftskommunikation, die durch die zahlreichen spannenden Vorträge und Poster gut präsentiert wurden.
Highlights waren für mich die 2 Lightning Talks und Poster Cafés (jeweils 14:00-15:30 Uhr), in denen Projekte aus dem Forschungsverbund (Tag 1) und aus den Bibliotheken zum Thema Science 2.0 (Tag 2) in 3-minütigen Talks und dann am Poster vorgestellt wurden. Außerdem die Vorträge von Prof. Dr. David Nicholas  [Slides], Prof. Michael Granitzer [Slides], Prof. Paweł Szczęsny [Slides] und Prof. Denis Helic [Slides].

Das IPN war als Mitglied des Forschungsverbundes Science 2.0 selbstverständlich auch mit einem Beitrag vertreten. Ich habe einen Talk zum Thema „Altmetrics in a Large, Multidisciplinary Research Groups: A Case Study of the Leibniz Association“ [Slides] gehalten und zusammen mit den Mitgliedern der Projektgruppe „Altmetrics in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen“ das dazugehörige Poster vorgestellt.

Alles in allem war es eine gelungene, spannende Konferenz, in der wir als Projektgruppe auch einige neue Kontakte knüpfen konnten und frische Ideen für die Fortführung unseres Projektes sammeln konnten.

Siehe auch:                                                                                                                                                                                              http://www.zbw.eu/de/ueber-uns/aktuelles/meldung/news/erste-internationale-science-20-conference-erfolgreich-abgeschlossen-wissenschaftliche-biblioth/                                                                                                                                                                 http://hybridpublishing.org/2014/03/international-science-2-0-conference-twitter-review-day-1/                                                   http://eventifier.com/event/sci20conf/popular                                                                                                                                                           https://www.rebelmouse.com/sci20conf/                                                                                                                                                                     http://www.infomous.com/node/49631                                                                                                                                                                         http://www.hbxt.org/2014/03/wir-brauchen-auch-conference-2.html

Reminder: First International Science 2.0 Conference

Zur Erinnerung: nächste Woche findet am 26. und 27. März 2014 die First International Science 2.0 Conference in Hamburg statt! Ausgerichtet vom Forschungsverbund Science 2.0 der Leibniz-Gemeinschaft wird die Konferenz im Empire Riverside Hotel stattfinden. Mit dabei ist auch das IPN, welches in der Postersession das Poster „Altmetrics for large, multidisciplinary research groups: A case study of the Leibniz Association“ zusammen mit den Projektpartnern der ZB MED, der Universität St. Gallen, des IfW und der ZBW vorstellt.

Passend dazu hat der Forschungsverbund kürzlich in einer Pressemitteilung die Ergebnisse aus einer bundesweiten Befragung zum Thema „Nutzung von Social Media“ veröffentlicht:

„Twitter spielt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kaum eine Rolle. Stattdessen stehen spezialisierte Anwendungen wie Academia, Dropbox oder Moodle hoch im Kurs. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia wird in Forschung und Lehre besonders viel genutzt. Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 legt Studienbericht einer bundesweiten Befragung vor.“ (Quelle: Pressemeldung vom 18.03.2014)

 

 

Forschungsdatenrepositorien im Bereich Bildungswissenschaft

Immer mehr Forschungsförderer und Open Access Verlage (z.B. PLOS) verlangen nicht nur Publikationen, sondern auch, dass  die entsprechenden Primär- und Forschungsdaten mitgeliefert und/oder archiviert werden. Auch viele Forschungseinrichtungen selbst begrüßen diesen Schritt oder sind ihn schon gegangen.

Auch in der Bildungsforschung fallen regelmäßig Rohdaten an (z.B. bei Längsschnittstudien wie PISA oder IGLU oder bei Lernfortstandsmessungen und Unterrichtsbeobachtungen usw.). Diese sollten für die Nachvollziehbakeit und eventuelle Wiederholungen in einem Forschungsdatenrepositorium archiviert und wenn möglich mit einem persistenten Identifier versehen werden. Das hat folgende Vorteile:

  • Zeugnis guter wissenschaftlicher Praxis
  • Forschungsdaten sind zitierbar
  • permanent verfügbar und können nachgenutzt werden

Um zu ermitteln, welches Repositorium für einen in Frage kommt, gibt es das DFG-gefördert Projekt re3data.org, das sich selbst wie folgt beschreibt:

The goal of re3data.org is to create a global registry of research data repositories. The registry will cover research data repositories from different academic disciplines. re3data.org will present repositories for the permanent storage and access of data sets to researchers, funding bodies, publishers and scholarly institutions. In the course of this mission re3data.org aims to promote a culture of sharing, increased access and better visibility of research data. (Quelle: http://www.re3data.org/about/)

Für die Bildungsforschung gibt es mittlerweile 15 entsprechende Forschungsdatenrepositorien: u.a. das Nationale Bildungspanel, das Forschungsdatenzentrum Bildung, das Resource Center for Minority Data und weitere.

GEBF-Tagung 2014 – Die Perspektiven verbinden

Vom 03.-05. März 2014  findet in Frankfurt am Main die 2. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung statt.

Mit dem Motto „Die Perspektiven verbinden“ werden insbesondere Beiträge und Symposien evoziert, bei denen die unterschiedlichen Perspektiven der Bildungsforschung (empirischen Bildungsforschung, Bildungsökonomie, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Psychologie und Soziologie) kombiniert und integriert werden.

Die Tagung wird ergänzt durch eine Nachwuchstagung, die am 02.03.2014 unter dem gleichen Motto wie die GEBF-Tagung stattfinden wird. Sie richtet sich speziell an Doktorand(inn)en aller an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und soll eine Möglichkeit bieten, ihre Dissertationsvorhaben in einer kleineren Experten- und Peergruppe ausführlich zu diskutieren.

Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Empirischen Bildungsforschung aktiv sind. Die Gesellschaft hat es sich zum Ziel gemacht, Forschung in diesem Bereich zu fördern sowie auf die Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse hinzuarbeiten. Sie will insbesondere die Zusammenarbeit der Disziplinen stärken, die mit empirischen Methoden zu Bildungsfragen forschen. (http://www.gebf-ev.de/)

SAVE THE DATE: First International Science 2.0 Conference

SAVE THE DATE: First International Science 2.0 Conference – 26. bis 27. März 2014 in Hamburg

Vom 26. bis 27. März 2014 öffnen sich zum ersten Mal die Pforten der International Science 2.0 Conference. In Hamburg treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Disziplinen, wie Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Biowissenschaften, Medienwissenschaft und Kommunikationswissenschaft, um gemeinsam mit Praktikern aus wissenschaftlichen Bibliotheken den Fragen nachzugehen: Wie verändert das Internet den Arbeitsalltag von Forschenden? Welche Folgen hat verändertes Forschungs- und Publikationsverhalten für wissenschaftliche Infrastrukturen?

Folgende international renommierte Vortragende werden zum Thema Science 2.0 sprechen:

  • Prof. Dr. Michael Granitzer, Institut für Medieninformatik, Universität Passau, Deutschland
  • Prof. Dr. Denis Helic, Institut für Wissenstechnologien, Technische Universität Graz, Österreich
  • Prof. Dr. Isa Jahnke, Interactive Media and Learning, Umeå University, Schweden
  • Rene König, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruhe Institute of Technology, Deutschland
  • Prof. David Nicholas, CIBER Research Ltd., UK
  • Celina Ramjoué, Head of Sector “Open Access to Scientific Publications and Data”, Europäische Kommission
  • Dr. Marco Pistore, Foundation Bruno Kessler, Trento, Italien
  •  Prof. Ursula Schulz, Hochschule der Angewandten Wissenschaften Hamburg, Deutschland
  • Dr. Urs Schoepflin, Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, Deutschland
  • Prof. Ralph Schröder, Oxford Internet Institute, University of Oxford, UK
  • Prof. Paweł Szczęsny, Biowissenschaften, Universität Warschau, Polnische Akademie der Wissenschaften, Polen

Neben den Vorträgen werden in interaktiven Sessions Mitglieder aus dem Leibniz-Bibliotheksverbund Goportis und dem Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 ihre Forschungsergebnisse vorstellen und diskutieren.

26. bis 27. März 2014 in Hamburg

URL: www.science20-conference.de

Details zum Programm finden Sie hier: http://www.science20-conference.de/programme/

Sie wollen „Science 2.0“ Ihren Kollegen kurz erklären? Dann leiten Sie gern diesen Clip weiter: http://youtu.be/E1k1mx5szp0

21th Annual Conference on Childhood Education

Vom 16.-20. März 2014 findet die 21th Annual Conference on Childhood Education im Harris Manchester College der Universität Oxford statt. Die vom Oxford Round Table organisierte Konferenz widmet sich diesmal folgenden Schwerpunkten:

  • Early Childhood Education
  • Children’s Literature
  • Special Education
  • School Administration and Leadership
  • Elementary Instruction
  • Secondary Instruction
  • School Governance
  • Education Law
  • Instruction and Support

Um an der Konferenz teilnehmen zu können, muss man Mitglied des Round Table sein/werden.Weitere Informationen gibt es hier.