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DataCite Workshop für Leibniz-Institute

„Bessere Zitierbarkeit und Auffindbarkeit von Forschungsdaten durch DataCite-DOIs“

Die deutschen DataCite Mitglieder ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, TIB – Technische Informationsbibliothek, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und ZBW – Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft laden am 20. Januar 2015 zu einem praxisorientierten Workshop in die Räumlichkeiten der Leibniz-Geschäftsstelle in Berlin ein.

DataCite e.V. ist eine internationale Non-Profit-Vereinigung, die Services und Know How rund um die Referenzierung und Findbarkeit von Forschungsdaten bietet.  DataCite_header_final1_1

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten in den Leibniz-Einrichtungen, die Forschungsdaten produzieren und verwalten, sowie auch an jene Leibniz-Institutionen, die bereits Forschungsdaten über die deutschen DataCite-Partner registrieren.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick zur Registrierung von Forschungsdaten über einen DOI®-Namen von DataCite, Beispiele aus der Praxis sowie praxisnahe Sessions, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv diskutieren, Erfahrungen austauschen und Praktiken erproben können.

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen in Kürze!

Rahmendaten:

  • Datum: 20. Januar 2015, 10.00 bis 16.30 Uhr
  • Ort: Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin
  • Veranstalter: Deutsche DataCite Partner ZB MED, TIB, ZBW und GESIS
  • Kontakt: Birte Lindstädt (Tel. 0221-478-97803, lindstaedt@zbmed.de)

Forschungsdatenrepositorien im Bereich Bildungswissenschaft

Immer mehr Forschungsförderer und Open Access Verlage (z.B. PLOS) verlangen nicht nur Publikationen, sondern auch, dass  die entsprechenden Primär- und Forschungsdaten mitgeliefert und/oder archiviert werden. Auch viele Forschungseinrichtungen selbst begrüßen diesen Schritt oder sind ihn schon gegangen.

Auch in der Bildungsforschung fallen regelmäßig Rohdaten an (z.B. bei Längsschnittstudien wie PISA oder IGLU oder bei Lernfortstandsmessungen und Unterrichtsbeobachtungen usw.). Diese sollten für die Nachvollziehbakeit und eventuelle Wiederholungen in einem Forschungsdatenrepositorium archiviert und wenn möglich mit einem persistenten Identifier versehen werden. Das hat folgende Vorteile:

  • Zeugnis guter wissenschaftlicher Praxis
  • Forschungsdaten sind zitierbar
  • permanent verfügbar und können nachgenutzt werden

Um zu ermitteln, welches Repositorium für einen in Frage kommt, gibt es das DFG-gefördert Projekt re3data.org, das sich selbst wie folgt beschreibt:

The goal of re3data.org is to create a global registry of research data repositories. The registry will cover research data repositories from different academic disciplines. re3data.org will present repositories for the permanent storage and access of data sets to researchers, funding bodies, publishers and scholarly institutions. In the course of this mission re3data.org aims to promote a culture of sharing, increased access and better visibility of research data. (Quelle: http://www.re3data.org/about/)

Für die Bildungsforschung gibt es mittlerweile 15 entsprechende Forschungsdatenrepositorien: u.a. das Nationale Bildungspanel, das Forschungsdatenzentrum Bildung, das Resource Center for Minority Data und weitere.