Archiv der Kategorie: Allgemein

Dem brauche ich gar nichts weiter hinzufügen:

If you don’t include altmetrics on your CV, you’re missing out in a big way.

There are many benefits to scholars and scholarship when altmetrics are embedded in a CV.

Altmetrics can:

  1. provide additional information;
  2. de-emphasize inappropriate metrics;
  3. uncover the impact of just-published work;
  4. legitimize all types of scholarly products;
  5. recognize diverse impact flavors;
  6. reward effective efforts to facilitate reuse;
  7. encourage a focus on public engagement;
  8. facilitate qualitative exploration;
  9. empower publication choice; and
  10. spur innovation in research evaluation.

In this article, we’ll detail why these benefits are important to your career, and also recommend the ways you should–and shouldn’t–include altmetrics in your CV.

Bericht von der LIDA 2014

Vor mittlerweile 3 Wochen war ich in Zadar (Kroatien) zur Libraries in the Digital Age Conference (LIDA), um dort einen Vortrag zu halten.  Diese 2-jährige internationale Konferenz beschäftigt sich mit der Transformation von Bibliotheken und Informationsservices im Digitalen. Dazu gab es in diesem Jahr 2 Themenstränge:

Part I: Qualitative methods in assessing libraries, users, & use: applications, results.

Part II: Altmetrics – new methods in assessing scholarly communication and libraries: issues applications, results.

Im Rahmen des Projektes „Altmetrics in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen“ im Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 hatte Frau Prof. Dr. Isabella Peters für die Projektgruppe einen Vortrag für Part II eingereicht, der angenommen wurde.  Unter dem Titel „Altmetrics for large, multidisciplinary research groups: A case study of the Leibniz Association“ haben Frau Peters und ich den Vortrag am Dienstag, den 17.06.2014, gehalten. Der Vortrag war eine Ausweitung des Posters, das wir auf der Science 2.0 Conference in Hamburg Ende März präsentiert haben. Mit aktuellen Daten konnten wir einen Einblick in das Publikationsverhalten der Wissenschaftler aber auch in die Gewohnheiten der LeserInnen von Leibniz-Publikationen geben. Ziel der Studie war, zu ermitteln, wo die LeserInnen der Leibniz-Publikationen im Social Web (wie Mendeley, Twitter, Facebook, Blogs etc.) je nach Disziplin zu finden sind und wie sie dort interagieren.

Die Ergebnisse und die Vortragsfolien können im Proceedingsband nachgelesen werden.

DFG modifiziert Regelungen für Publikationsverzeichnisse

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte 2010 beschlossen, dass die Anzahl der Publikationen, die bei einem Projektantrag mit beigefügt werden müssen, die Maximalanzahl von 5 nicht überschreiten darf. Ziel war statt Quantität Qualität zu gewährleisten. Diese Idee und das Konzept ist zwar wohlwollend angenommen worden, dennoch gab es vermehrt Kritik von FachkollegInnen, dass max. 5 Publikationen für bestimmte Fachgebiete und Projekte zu stark limitiert ist.

Diese Kritik wurde aufgenommen und intensiv diskutiert, bis die Deutsche Forschungsgemeinschaft Ende März eine Entscheidung traf und die Regelungen für Publikationsverzeichnisse wie folgt modifizierte:

Zum einen werden die Vorgaben für das sogenannte projektspezifische Publikationsverzeichnis – diejenigen Publikationen, die im direkten Bezug zu dem Projekt stehen, für das Fördergelder beantragt werden oder über dessen Ergebnisse berichtet wird – vereinheitlicht und damit vereinfacht. Abhängig von der Anzahl der Antragstellerinnen und Antragsteller sowie der Förderdauer ihres Projekts konnten hier seit 2010 zwischen zwei und zwölf Publikationen angegeben werden. Künftig können einheitlich bis zu zehn Publikationen genannt werden.

Zum anderen wird die Höchstzahl für die Angaben im wissenschaftlichen Lebenslauf angehoben. Statt der seit 2010 erlaubten maximal fünf Publikationen können hier künftig bis zu zehn Publikationen genannt werden.

So kann das Konzept Qualität statt Quantität fortgeführt werden, ohne dass Fächer oder Fächerkulturen, bei denen die Obergrenze von 5 Publikationen als limitierend für die Bewertung von Anträgen und Abschlussberichten angesehen wurden, eingeschränkt werden.

Vom 03.06.-06.06.2014 findet in Bremen der 103. Bibliothekartag statt. Dies ist die größte Fortbildungsveranstaltung für BibliothekarInnen und außerdem ein super Netzwerk-Treffen mit schon bekannten und noch unbekannten KollegInnen. Es ist also ein Muss dort dabei zu sein. Das gilt natürlich auch für die zwei Bibliothekarinnen der IPN-Bibliothek.

So wird also von morgen bis Freitag die Bibliothek nur durch die HiWis besetzt sein und Mittwoch gar erst 13:00 Uhr geöffnet. Bitte beachtet das bei eurem Besuch.

Wir wünschen eine sonnige Woche und schöne Pfingsten!

Euer Bibliotheksteam

Sie schreiben an einem Artikel und wissen noch nicht, wo Sie einreichen wollen?

Probieren Sie doch mal den automatischen Journal/Author Name Estimator JANE aus:

Das Prinzip ist relativ einfach. Man kopiert das Abstract seines Artikels in die Suchmaske, der Such-Algoritmus findet Artikel, die ähnliche Worte in ähnlichen Kombinationen enthalten. Dann werden die Zeitschriften, in den diese Artikel erschienen sind, aufgelistet. Besonders gut funktioniert das ganze für medizinische Zeitschriften. Das liegt zum einen daran, dass die medizinische oder biowissenschaftliche Fachsprache eine gute semantische Auswertung erlaubt, zum anderen liegt es aber auch daran, dass PubMed relativ offen mit den Daten der gelisteten Journals umgeht und das Abgreifen dieser Daten über automatische Dienste erlaubt. Das heißt, die Datenbank PubMed bildet häufig den Datengrundstock, aus dem die Zeitschriften vorgeschlagen werden. Aber nicht nur.

Bei Jane können Sie außerdem unter den erweiterten Optionen auch die Publikationssprache auswählen, und Ihrem Artikel eine Klassifizierung hinzufügen, zum Beispiel, ob es sich um eine Klinische Studie handelt, oder einen klassischen Artikel, ein Review oder eine Meta-Analyse. Mit Jane können Sie übrigens auf die gleiche Weise auch nach Experten in einem bestimmten Fachgebiet suchen.

In der Ergebnis-Liste, die nach der von eigenfactor.org entwickelten Article Influence Score sortiert ist, wird außerdem direkt angegeben, ob es sich um Open Access Zeitschriften handelt oder nicht. Einen vergleichbaren Service bietet der Journal Selector der Firma Edanz Editing. Beide Tools sind kostenfrei nutzbar.

So viel zur Theorie. Am besten, Sie testen einfach mal, und lassen uns wissen, ob Sie die Vorschläge hilfreich fanden.

Quelle: Astrid Vieler: „Semantische Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Journal.“ http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/5094 [zuletzt geprüft am 28.05.2014]

Reminder: First International Science 2.0 Conference

Zur Erinnerung: nächste Woche findet am 26. und 27. März 2014 die First International Science 2.0 Conference in Hamburg statt! Ausgerichtet vom Forschungsverbund Science 2.0 der Leibniz-Gemeinschaft wird die Konferenz im Empire Riverside Hotel stattfinden. Mit dabei ist auch das IPN, welches in der Postersession das Poster „Altmetrics for large, multidisciplinary research groups: A case study of the Leibniz Association“ zusammen mit den Projektpartnern der ZB MED, der Universität St. Gallen, des IfW und der ZBW vorstellt.

Passend dazu hat der Forschungsverbund kürzlich in einer Pressemitteilung die Ergebnisse aus einer bundesweiten Befragung zum Thema „Nutzung von Social Media“ veröffentlicht:

„Twitter spielt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kaum eine Rolle. Stattdessen stehen spezialisierte Anwendungen wie Academia, Dropbox oder Moodle hoch im Kurs. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia wird in Forschung und Lehre besonders viel genutzt. Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 legt Studienbericht einer bundesweiten Befragung vor.“ (Quelle: Pressemeldung vom 18.03.2014)

 

 

Forschungsdatenrepositorien im Bereich Bildungswissenschaft

Immer mehr Forschungsförderer und Open Access Verlage (z.B. PLOS) verlangen nicht nur Publikationen, sondern auch, dass  die entsprechenden Primär- und Forschungsdaten mitgeliefert und/oder archiviert werden. Auch viele Forschungseinrichtungen selbst begrüßen diesen Schritt oder sind ihn schon gegangen.

Auch in der Bildungsforschung fallen regelmäßig Rohdaten an (z.B. bei Längsschnittstudien wie PISA oder IGLU oder bei Lernfortstandsmessungen und Unterrichtsbeobachtungen usw.). Diese sollten für die Nachvollziehbakeit und eventuelle Wiederholungen in einem Forschungsdatenrepositorium archiviert und wenn möglich mit einem persistenten Identifier versehen werden. Das hat folgende Vorteile:

  • Zeugnis guter wissenschaftlicher Praxis
  • Forschungsdaten sind zitierbar
  • permanent verfügbar und können nachgenutzt werden

Um zu ermitteln, welches Repositorium für einen in Frage kommt, gibt es das DFG-gefördert Projekt re3data.org, das sich selbst wie folgt beschreibt:

The goal of re3data.org is to create a global registry of research data repositories. The registry will cover research data repositories from different academic disciplines. re3data.org will present repositories for the permanent storage and access of data sets to researchers, funding bodies, publishers and scholarly institutions. In the course of this mission re3data.org aims to promote a culture of sharing, increased access and better visibility of research data. (Quelle: http://www.re3data.org/about/)

Für die Bildungsforschung gibt es mittlerweile 15 entsprechende Forschungsdatenrepositorien: u.a. das Nationale Bildungspanel, das Forschungsdatenzentrum Bildung, das Resource Center for Minority Data und weitere.

Factsheet zu Open Access

Die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) hat im Januar ein Factsheet zu Open Access (OA)veröffentlicht, das ich keinem vorenthalten möchte.

In dem 12-seitigen Papier wird noch einmal kurz erläutert, was Open Access ist und wie es bei Publikationen funktioniert.  Danach gehen die AutorInnen auf die Bedingungen von Open Access in Horizon 2020 und die Vorgaben der EU zu Open Data ein. Mit einem Überblick über die OA-Strategien in Deutschland, Österreich, Großbritannien und den USA sowie einer Übersicht mit weiterführenden Informationen schließt das Factsheet ab.

Ich empfehle jedem Interessenten und vor allem denjenigen, die Anträge im Rahmen von Horizon 2020 stellen, diese kurze und leicht verständliche Zusammenstellung der wichtigsten Informationen zu lesen und bei der Antragstellung zu Rate zu ziehen.

KoWi Factsheet OA

GEBF-Tagung 2014 – Die Perspektiven verbinden

Vom 03.-05. März 2014  findet in Frankfurt am Main die 2. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung statt.

Mit dem Motto „Die Perspektiven verbinden“ werden insbesondere Beiträge und Symposien evoziert, bei denen die unterschiedlichen Perspektiven der Bildungsforschung (empirischen Bildungsforschung, Bildungsökonomie, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Psychologie und Soziologie) kombiniert und integriert werden.

Die Tagung wird ergänzt durch eine Nachwuchstagung, die am 02.03.2014 unter dem gleichen Motto wie die GEBF-Tagung stattfinden wird. Sie richtet sich speziell an Doktorand(inn)en aller an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und soll eine Möglichkeit bieten, ihre Dissertationsvorhaben in einer kleineren Experten- und Peergruppe ausführlich zu diskutieren.

Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Empirischen Bildungsforschung aktiv sind. Die Gesellschaft hat es sich zum Ziel gemacht, Forschung in diesem Bereich zu fördern sowie auf die Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse hinzuarbeiten. Sie will insbesondere die Zusammenarbeit der Disziplinen stärken, die mit empirischen Methoden zu Bildungsfragen forschen. (http://www.gebf-ev.de/)

21th Annual Conference on Childhood Education

Vom 16.-20. März 2014 findet die 21th Annual Conference on Childhood Education im Harris Manchester College der Universität Oxford statt. Die vom Oxford Round Table organisierte Konferenz widmet sich diesmal folgenden Schwerpunkten:

  • Early Childhood Education
  • Children’s Literature
  • Special Education
  • School Administration and Leadership
  • Elementary Instruction
  • Secondary Instruction
  • School Governance
  • Education Law
  • Instruction and Support

Um an der Konferenz teilnehmen zu können, muss man Mitglied des Round Table sein/werden.Weitere Informationen gibt es hier.