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Homepage des Leibniz-Forschungsverbunds Bildungspotenziale (LERN) jetzt online

Der jetzt veröffentlichte Internet-Auftritt des Leibniz-Forschungsverbunds Bildungspotenziale (LERN) bietet Informationen zum Verbund und seinen Zielen, den Partnerinstitutionen des Zusammenschlusses, den mehr als 32 aktuell durch Drittmittel geförderten Projekten, an denen mehrere Mitglieder beteiligt sind, sowie zur Nachwuchsförderung und zu den Netzwerken von LERN. Aktuelle Meldungen mit Neuigkeiten aus den

Mitgliedseinrichtungen, Pressemitteilungen, Stellenangeboten und vieles mehr runden das Angebot ab. Der Auftritt stellt die Informationen in deutscher und in englischer Sprache zur Verfügung.

In LERN haben sich Leibniz-Forscherinnen und -Forscher aus Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken, Neurowissenschaft, Ökonomie, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie sowie Informationswissenschaften und Informatik  von sechzehn Einrichtungen zusammengeschlossen, um ihr Fachwissen zu bündeln und die Sichtbarkeit der Leibniz-Gemeinschaft in Bildungsfragen bei Geldgebern, politischen Entscheidungsträgerinnern und -trägern, Bildungsadministration sowie in der interessierten Öffentlichkeit zu erhöhen.

Der Auftritt wird kontinuierlich weiterentwickelt. Momentan arbeitet der Verbund zum Beispiel an einem zentralen Zugang zu den von den Partnerinstitutionen freigegebenen Forschungsdaten.

Die Homepage auf Deutsch

Die Homepage auf Englisch

Sie schreiben an einem Artikel und wissen noch nicht, wo Sie einreichen wollen?

Probieren Sie doch mal den automatischen Journal/Author Name Estimator JANE aus:

Das Prinzip ist relativ einfach. Man kopiert das Abstract seines Artikels in die Suchmaske, der Such-Algoritmus findet Artikel, die ähnliche Worte in ähnlichen Kombinationen enthalten. Dann werden die Zeitschriften, in den diese Artikel erschienen sind, aufgelistet. Besonders gut funktioniert das ganze für medizinische Zeitschriften. Das liegt zum einen daran, dass die medizinische oder biowissenschaftliche Fachsprache eine gute semantische Auswertung erlaubt, zum anderen liegt es aber auch daran, dass PubMed relativ offen mit den Daten der gelisteten Journals umgeht und das Abgreifen dieser Daten über automatische Dienste erlaubt. Das heißt, die Datenbank PubMed bildet häufig den Datengrundstock, aus dem die Zeitschriften vorgeschlagen werden. Aber nicht nur.

Bei Jane können Sie außerdem unter den erweiterten Optionen auch die Publikationssprache auswählen, und Ihrem Artikel eine Klassifizierung hinzufügen, zum Beispiel, ob es sich um eine Klinische Studie handelt, oder einen klassischen Artikel, ein Review oder eine Meta-Analyse. Mit Jane können Sie übrigens auf die gleiche Weise auch nach Experten in einem bestimmten Fachgebiet suchen.

In der Ergebnis-Liste, die nach der von eigenfactor.org entwickelten Article Influence Score sortiert ist, wird außerdem direkt angegeben, ob es sich um Open Access Zeitschriften handelt oder nicht. Einen vergleichbaren Service bietet der Journal Selector der Firma Edanz Editing. Beide Tools sind kostenfrei nutzbar.

So viel zur Theorie. Am besten, Sie testen einfach mal, und lassen uns wissen, ob Sie die Vorschläge hilfreich fanden.

Quelle: Astrid Vieler: „Semantische Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Journal.“ http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/5094 [zuletzt geprüft am 28.05.2014]